AKTUELLES & NEUES

Die moderne Physiotherapie am Jakobsplatz
Sie finden uns
am Jakobsplatz,
Unter Linden 248
50859 Köln-Widdersdorf

WOFÜR STEHT PHYSIOPLUS?
PhysioPlus steht für eine ganzheitliche und offene Therapie, in Verbindung mit einem individuell an den Patienten angepassten und betreuten Trainingsplan durch einen erfahrenen Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler. Diese Kombination aus passiven und aktiven Therapie- und Trainingsmaßnahmen ist für einen langfristigen Therapieerfolg notwendig.
Wir wollen der Ursache auf den Grund gehen und nicht nur symptombezogen behandeln. Eine ausgiebige Befundung gibt Aufschluss über die Lokalisation Ihrer Ursache. Die Ursachen für Schmerzen sind vielseitig und oft nicht lokal an der Stelle zu finden, wo es weh tut.
Wieso kann man einen Tennisellenbogen bekommen wenn man gar kein Tennis spielt, und dann gleich auf beiden Seiten?
Warum kann eine Niere Knieschmerzen machen und was hat die Leber mit der Schulter zu tun?
Wir gehen der Sache gemeinsam auf den Grund und freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr PhysioPlus Team

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Bewegen – Ernähren – Wohlfühlen

Der Bereich Ernährung ist sehr vielfältig. Ob es darum geht sich langfristig gesund zu ernähren, ab- oder zuzunehmen oder seine Ernährung aus gesundheitlichen Gründen umzustellen. Mit fachspezifischem Hintergrundwissen und vor allem der nötigen Motivation können alle diese Ziele erreicht werden.

Ernährungsumstellung –ja – schmecken solls trotzdem
Meist scheitert es bei der Umsetzung jedoch daran, auf lieb gewonnene Ernährungsgewohnheiten zu verzichten und die gesunden Alternativen diesen vorzuziehen. Im Rahmen einer Ernährungsberatung sollte aus diesem Grunde im Vordergrund stehen, individuell an den Kunden angepasste Lebensmittel durch für ihn vorstellbare und ohne Probleme umsetzbare Alternativen zu ersetzen. Und das Schritt für Schritt. Sein Ziel erreichen durch eine Umstellung der Ernährung, ja, schmecken soll es aber trotzdem, denn dies erhält die Lebensqualität und fördert die Motivation. Diesen Weg einzuschlagen erfordert Zeit, Willen und Geduld, zeugt jedoch von langfristigem Erfolg.
Die nötige Bewegung nicht vergessen
Eine Umstellung der Ernährung sollte auch in Verbindung mit ausreichender Bewegung stehen. Für Denjenigen, der bereits sportlich aktiv ist, variieren die Ansprüche an eine gesunde Ernährung je nach Sportart, Häufigkeit und Intensität. Für denjenigen, der noch nach Antrieb sucht, wird ein individuell angepasster Trainingsplan erstellt, der in Bezug auf die Ernährung optimal angepasst ist.
Generell gilt, wer bei der Auswahl des Sports auf seine eigenen Vorlieben achtet, wird das Training besser durchhalten und auch noch Spaß dabei haben.
Die Mischung macht‘s
Gesunde Ernährung lässt sich zwar als Begriff definieren, jedoch gibt es keinen Weg der für Jeden einzuschlagen ist. Jede einzelne Person benötigt eine individuelle Beratung, in der eine Mischung aus Ernährung und Bewegung gefunden werden sollte, die auf die Ziele angepasst und für den Einzelnen langfristig umzusetzen ist.
Jedem ist es möglich sein Ziel zu erreichen unter Voraussetzung von Disziplin und dem Willen sich mit seinem Körper auseinander zu setzen, um sich auf dem Weg der Umstellung trotzdem wohlzufühlen und seine Lebensqualität zu sichern.
Vereinbaren Sie doch ein kostenloses Informationsgespräch bei uns!

Viviane Uecker

Muskelfaserriss der Hamstrings

Eine Muskelverletzung am Oberschenkel ist eine sehr häufige Sportverletzung, die sowohl in den vorderen Muskelgruppen (Streckung des Beines), als auch in der hinteren (Beugung des Beines) vorkommen kann. Deutlich häufiger ist eine Verletzung der hinteren Oberschenkelmuskulatur, den sogenannten Hamstrings.
Muskelverletzungen lassen sich grob in drei Schweregrade einteilen:
Grad 1: einzelne Muskelfasern (< 5% der Gesamtmasse) sind überdehnt oder gerissen Grad 2: eine größere Anzahl Muskelfasern (>5% der Gesamtmasse) sind gerissen
Grad 3: der Muskel selber oder große Teile sind gerissen
Die hier besprochenen Grad 2-Verletzungen machen sich durch einen sofortigen, stechenden Schmerz in der betroffenen Muskulatur bemerkbar. Patienten beschreiben es häufig als messerstichähnliches Gefühl. Die Verletzung führt zum sofortigen Verlust der Sportfähigkeit, ein schmerzfreies Gehen oder Stehen ist häufig auch schon nicht mehr möglich. Nach einigen Tagen kann es durch Einblutungen im Bereich der Verletzungsstelle zu einer Hämatombildung („blauer Fleck“) gekommen sein.
Die ersten Maßnahmen bei einer solchen Verletzung sollten die Ruhigstellung und Kühlung der betroffenen Extremität sein. In den ersten Tagen ist eine übermäßige Aktivität, geschweige denn eine Dehnung der betroffenen Muskulatur absolut kontraindiziert.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Muskelfaserriss zwar von alleine ausheilt, das Risiko einer erneuten Verletzung dann allerdings sehr hoch ist. Die physiotherapeutische Betreuung ist auch bei einer solchen Verletzung also unerlässlich.
Die physiotherapeutische Nachbehandlung lässt sich in drei Phasen unterteilen, wobei wir in der modernen Physiotherapie mittlerweile nicht mehr auf zeit- sondern auf kriterienbasierte Modelle zurückgreifen.
In der ersten Phase steht die Förderung des Heilungsprozesses und die Vermeidung aller provokativen Aktivitäten, die den Heilungsprozess verlängern könnten, im Vordergrund. Hier werden Übungen mit geringer Intensität und funktionelle Übungen zur Erhaltung bzw. Verbesserung von Bewegungsmustern eingesetzt. Auch Weichteiltechniken und sogar leichte Kraftübungen können bei normalem Heilungsverlauf zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass sämtliche Maßnahmen im schmerzfreien Bereich bleiben.
Wenn der Patient in der Lage ist, eine schmerzfreie einbeinige Kniebeuge durchzuführen, und auf dem Fahrradergometer fünf Minuten sein doppeltes Körpergewicht in Watt schmerzfrei zu absolvieren, dann kann der Übergang in die zweite Phase erfolgen. Die Belastung wird schrittweise gesteigert, es kommen Kraftübungen mit zunehmender Last und Schwierigkeitsgrad hinzu und es darf mit Lauftraining begonnen werden. Auch an der Verbesserung der schmerzfreien Beweglichkeit wird weiterhin gearbeitet.
Der Übergang in Phase 3 darf dann erfolgen, wenn der Patient laut seiner Selbsteinschätzung in der Lage ist , mit mehr als 70% seiner Höchstgeschwindigkeit zu laufen. Der Physiotherapeut entscheidet zusätzlich, ob Kraft und Flexibilität in ausreichendem Maß wiederhergestellt sind, die Kriterien hierfür liegen bei jeweils 75% schmerzfreiem Bewegungsumfang und 75% Muskelkraft im Vergleich zur nichtverletzten Seite. Sind diese Kriterien erfüllt, dann dürfen Krafttraining, Dehnungsübungen und Lauftraining intensiviert werden. Ab dem jetzigen Zeitpunkt dürfen dann auch exzentrische Kraftübungen (wie z.B. die Nordic-Hamstring-Übung) in die Rehabilitation mit aufgenommen werden. Dehnungsübungen werden mit dem Ziel durchgeführt, die Beweglichkeit zu 100% wiederherzustellen. Im Lauftraining kommt es zu einer Erweiterung um Richtungswechsel und zu einer Steigerung der Geschwindigkeit auf 100%.

Man kann nicht oft genug betonen, dass eine physiotherapeutische Betreuung in dieser Zeit immens wichtig ist, um einen problemfreien Heilungsverlauf und eine geeignete Belastungssteuerung zu gewährleisten. Nur so kann eine 100%ige Ausheilung gewährleistet und das Risiko einer erneuten Verletzung minimiert werden.

PhysioPlus News 1. Ausgabe

Es ist geschafft! Die erste Ausgabe von PhysioPlus News war dieses Wochenende in 10.000 Haushalten im Kölner Westen zu finden. Neben informativen Artikeln über Beckenbodentraining,betriebliches Gesundheitsmanagement, den richtigen Start in die Skisaison mit dem richtigen Skischuh und den berechtigten Hypeum das Funktional Training, wird auch erstmalig ein etwas anderes Workouts-Camp angeboten. Unter dem Titel „How to become a strong Viking“ möchte das Trainerteam von PhysioPlus 15 abenteuerlustige Teilnehmer auf den legendären Strong-Viking Hindernislauf am 17. Juni in Nijmegen vorbereiten. Seid schnell und sichert euch einen der begehrten Plätze.

Wir wünschen Allen einen gesunden und erfolgreichen Start ins neu Jahr.